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Digitale Fortbildung "Datenschutzrecht für die ombudschaftliche Praxis" am 12.06.
Digitale Themenwoche des Bundesnetzwerk Ombudschaft vom 22.-26.06.
3-tägige Fortbildung "Neu in der Ombudschaft" vom 26.-28.10. (Berlin)
Save the Date: Bundesweiter Fachtag des BNO am 13.11. (Berlin)
Petition der Lebenshilfe: Keine Kürzungen der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung
Aufruf und Materialien des Paritätischen Gesamtverbands zum Stopp des Sozialabbaus
Liebe Kolleg*innen und Mitstreiter*innen, sehr geehrte Interessierte,
mit diesem Newsletter senden wir Ihnen anlassbezogen Informationen, Veranstaltungshinweise und Materialien zum Themenfeld Ombudschaft in der Kinder- und Jugendhilfe und angrenzenden Diskursen.
Mit herzlichen Grüßen
das Team der Bundeskoordinierungsstelle Ombudschaft in der Jugendhilfe
Die digitale Fortbildung "Datenschutzrecht für die ombudschaftliche Praxis" mit Prof. Marion Hundt (EHB) richtet sich an Ombudspersonen, die ihre Kenntnisse praxisnah vertiefen und mehr Sicherheit im Umgang mit sensiblen Daten gewinnen möchten.
Im Fokus stehen drei zentrale Themenbereiche: der Datenschutz in der konkreten Beratungssituation, datenschutzrelevante Anforderungen innerhalb der eigenen Organisation – insbesondere bei Aktenführung und Datenerhebung – sowie die datenschutzrechtlichen Rahmenbedingungen, die von Jugendämtern einzuhalten sind.
Die Fortbildung verbindet rechtliche Grundlagen mit praxisorientierten Fallbeispielen und bietet Raum für Austausch und Reflexion. Ziel ist es, Handlungssicherheit zu stärken und den professionellen Umgang mit personenbezogenen Daten im ombudschaftlichen Kontext zu fördern.
Hier geht es zu weiteren Infos und zur Anmeldung.
Das Bundesnetzwerk Ombudschaft lädt unter dem Titel “War das so gedacht? - Ombudschaftliche Perspektiven auf zentrale Fragestellungen der Kinder- und Jugendhilfe” in der Woche vom 22.-26.06.2026 zum digitalen Fachinput und -austausch im Rahmen einer digitalen Themenwoche ein. Die Teilnahme an den Veranstaltungen der digitalen Themenwoche ist kostenlos und richtet sich an alle interessierten Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe, aus angrenzenden Bereichen und weitere Interessierte.
Ausgangspunkt für das Programm der Themenwoche sind bundesweite Tendenzen und Entwicklungen im Kontext der Kinder- und Jugendhilfe, die sich durch die Erhebung und Auswertung der Fallanfragen in den Ombudsstellen ausmachen lassen. Hier finden Sie das ausführliche Programm, nähere Infos zu den einzelnen Veranstaltungen sowie die Möglichkeit zur kostenlosen Anmeldung zu den Veranstaltungen.
Programm
Montag 22.06.
10:15-11:45: Rechte stärken, Standards verteidigen – Ombudschaft als Unterstützung für junge Menschen und ihre Familien
12:15-13:45: Zur Bedeutung des § 9a SGB VIII für die Aufgaben der Ombudschaft in der Jugendhilfe
14:15-15:45: Hilfe für junge Volljährige gem. § 41 SGB VIII
Dienstag 23.06.
10:15-11:45: Junge (volljährige) Geflüchtete in der Jugendhilfe
15:00-16:30: Eingliederungshilfe auf dem Abstellgleis?
Mittwoch 24.06.
10:15-11:45: Freiheitsentziehende Maßnahmen und geschlossene Unterbringung in der Kinder- und Jugendhilfe
12:15-13:45: Beratungsrechte junger Menschen nach dem SGB VIII
14:15-15:45: Verselbstständigung vergeigt. Verantwortung verschoben - Wenn Transition nicht komplex mitgedacht wird, bleiben Risiken, Brüche und Strukturen zu oft unsichtbar
Donnerstag 25.06.
10:15-11:45: Rechte und Rechtsmittelweg kennen und nutzen: Umgang mit abgelehnten oder befristeten Hilfen
12:15-13:45: Leaving Care: Übergänge gestalten, Selbstvertretung stärken – Perspektiven für die Ombudschaft
Freitag 26.06.
10:15-11:45: Volle Rechte, keine Abstriche. Ombudschaftliche Perspektiven auf die Situation junger Geflüchteter in der Jugendhilfe
12:00-13:30: Gemeinsam für junge Menschen und ihre Familien? – Gelingende Gestaltung der Zusammenarbeit zwischen Ombudschaften und Jugendämtern bei Konflikten in der Kinder- und Jugendhilfe
14:00-15:30: Ombudschaft ist unteilbar - Weil Rechtewahrnehmung, Beschwerdeunterstützung und strukturelle Einflussnahme nicht voneinander zu trennen sind
Die ombudschaftliche Beratung ist eine vielseitige, spannende und anspruchsvolle Tätigkeit. Die dreitägige Fortbildung „Neu in der Ombudschaft“ hat zum Ziel, Grundlagen und Basiswissen für die ombudschaftliche Arbeit zu vermitteln. Die Teilnehmenden setzen sich auf drei Ebenen vertieft mit der Ombudschaft in der Jugendhilfe auseinander: die Bedeutung der Ombudschaft in der Jugendhilfe, rechtliche Grundlagen sowie Haltung und Gesprächsführung in machtkritischen Beratungskontexten.
Die Fortbildung findet in der Jugendherberge Berlin Ostkreuz statt. Der Tagungsort ist zentral in Berlin Friedrichshain gelegen und durch den Bahnhof Ostkreuz auch für bundesweit Reisende sehr gut angebunden. Optional kann eine Übernachtung im fußläufig erreichbaren a&o Hostel Berlin Friedrichshain hinzugebucht werden.
Die Fortbildung wird vom Bundesnetzwerk Ombudschaft in der Jugendhilfe e.V. (BNO) veranstaltet und richtet sich an Ombudspersonen, die neu oder seit maximal 3 Jahren in Ombudsstellen der Kinder- und Jugendhilfe nach § 9a SGB VIII tätig sind.
Hier finden Sie weitere Infos zum Programm sowie die Möglichkeit sich anzumelden.
Am 13.11. veranstaltet das Bundesnetzwerk Ombudschaft einen bundesweiten Fachtag in Berlin. Im Rahmen des Projektes "Neue Wege - Erkenntnisse aus der Ombudschaft für die inklusive Jugendhilfe" erarbeiten wir, welche Themen, Hürden und Entwicklungsbedarfe auf dem Weg zu einer inklusiven Jugendhilfe durch die ombudschaftliche Beratung sichtbar werden. Es fließen die Perspektiven Ombudschaft, Jugendhilfe, Eingliederungshilfe und Selbstvertretung ein. Auf dem Fachtag werden die Erkenntnisse vorgestellt und mit den Teilnehmenden diskutiert. Weitere Infos und die Möglichkeit zur Anmeldung folgen in den nächsten Wochen.
Im Rahmen der Kampagne „Teilhabe ist Menschenrecht“ sammelt die Lebenshilfe bis zum 25.05. Unterschriften gegen die Kürzungspläne in der Eingliederungshilfe.
Der Referent*innenentwurf eines Gesetzes zur Strukturreform der Kinder- und Jugendhilfe (1. KJHSRG) sowie das durch den Paritätischen Gesamtverband veröffentliche interne Arbeitspapier zu Kürzungsplänen im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe sowie in der Eingliederungshilfe lassen befürchten, dass der steigende Kostendruck in Deutschland zu harten Einschnitten für Menschen mit Behinderung führen wird.
Um dies zu verhindern, hat die Lebenshilfe die bundesweite Kampagne „Teilhabe ist Menschenrecht“ sowie eine Petition (195716) mit dem Titel „Keine Kürzungen der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung“ gestartet und sammelt nun Unterschriften gegen die Kürzungspläne. Ab 30.000 Unterzeichner*innen muss sich der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages in einer öffentlichen Sitzung mit den Forderungen befassen. Stichtag ist der 25.05.
Nachdem der Paritätische Gesamtverband im April ein internes Arbeitspapier zu den Kürzungsplänen in der Kinder- und Jugendhilfe sowie in der Eingliederungshilfe veröffentlicht hat, haben sich viele Stimmen und auch einige Politiker*innen zu Wort gemeldet und sich gegen die Pläne positioniert. Dennoch sollen die Kürzungspläne am 25. Juni bei der Konferenz der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder mit dem Bundeskanzler diskutiert und womöglich beschlossen werden.
Um geschlossen dagegen zu halten, hat der Paritätische Gesamtverband eine Website mit allen Infos, sowie mit Textvorlagen für Schreiben an Abgeordnete, Sharepics zum Teilen auf Social Media, Argumenten gegen den Sozialabbau und eine Argumentationshilfe, die Kinder- und Jugendhilfe betreffend, eingerichtet.
Bundesnetzwerk Ombudschaft in der Jugendhilfe e.V.Emser Str. 126 Tel. 030/2130 08-73 E-Mail: info@ombudschaft-jugendhilfe.de |
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