Bundesweiter Fachtag am 13.11.2026

Inklusion braucht Rückenwind – Impulse aus der Ombudschaft für eine inklusive Jugendhilfe

Wir laden herzlich ein, auf unserem Fachtag zu folgenden Themen zu diskutieren: 

Die Jugendhilfe soll inklusiver werden. Das fordern viele Menschen mit und ohne Behinderung, Fachkräfte der Jugendhilfe und der Eingliederungshilfe, Selbstvertretungen, die Ombudschaft und viele mehr seit vielen Jahren.  

Unabhängig davon, wie und wann ein inklusives Kinder- und Jugendrecht mit einer Gesamtzuständigkeit für alle jungen Menschen rechtlich umgesetzt wird, braucht es eine Jugendhilfe-Praxis, die den Abbau von Barrieren und die Verwirklichung echter Teilhabe zum Ziel hat und ermöglicht. Was kann die Ombudschaft hierzu beitragen?   

Ombudsstellen als unabhängige Beratungs- und Beschwerdestellen erhalten wertvolle Einblicke in Konflikte in der Kinder- und Jugendhilfe. Wir haben uns gefragt: Welche Hürden und Entwicklungsbedarfe auf dem Weg zu einer inklusiven Jugendhilfe werden durch die ombudschaftliche Beratung sichtbar? Welche Impulse ergeben sich daraus, um Barrieren abzubauen und Teilhabe zu stärken? Zu diesem Zweck wurden die bundesweiten Beratungsfälle der Ombudsstellen mit besonderem Augenmerk auf Fragen der inklusiven Kinder- und Jugendhilfe kontinuierlich und systematisch erfasst, statistisch ausgewertet und mit Erkenntnissen aus Praxiserfahrungen der Ombudsstellen des Bundesnetzwerks Ombudschaft in Verbindung gebracht.  

Der Fachtag möchte einen Dialograum schaffen und die Perspektiven der Jugendhilfe, der Eingliederungshilfe, von Selbstvertretungen und der Ombudschaft aufzeigen. Gemeinsame möchten wir diskutieren, was es braucht, damit wir uns und die Jugendhilfe sich (noch) inklusiver aufstellen. Fachvorträge beleuchten die Impulse aus der Ombudschaft auf dem Weg zu einer inklusiven Kinder- und Jugendhilfe und präsentieren erstmals bundesweite Auswertungen ombudschaftlicher Beratungsfälle mit besonderem Fokus auf Inklusion. Am Nachmittag bieten praxisorientierte Workshops die Möglichkeit, zentrale Herausforderungen der Praxis gemeinsam zu diskutieren. Die Workshops werden gemeinsam mit Expert*innen aus Praxis, Selbstvertretung und Eingliederungshilfe gestaltet und schaffen Raum für Austausch, Vernetzung und die Entwicklung gemeinsamer Perspektiven. 

Die Tagung richtet sich an Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe und der Eingliederungshilfe, der Ombudschaft, sowie an Menschen mit eigenen Erfahrungen in der Jugend- und Eingliederungshilfe.  

Infos & Anmeldung

Wann? Freitag, 13.11.2026, 10:00 – 16:30 
Wo? Berlin, Hotel Rossi (fußläufig zum Hauptbahnhof)
Teilnahmebeitrag: 
Regulärer Teilnahmebetrag: 85,00 €  
Beitrag für BNO-Mitglieder: 60,00 €  
Ermäßigter Beitrag (für Menschen mit Jugendhilfeerfahrung, Studierende, Renter*innen, Bürgergeld-Empfänger*innen): 40,00 €  

Weitere Infos und Anmeldung unter diesem Link: https://eveeno.com/201974383

Anmeldung bitte bis zum 26.10.2026.  

Der Fachtag ist die Abschlusstagung des BNO-Projektes „Neue Wege – Erkenntnisse aus der Ombudschaft für die inklusive Jugendhilfe“, welches von der Stiftung Deutsche Jugendmarke und der Software AG Stiftung gefördert wird. 

 

 

 

Programm

10:00
Tagungseröffnung und Grußworte 

10:20
Unabhängige Beratung & Beschwerde als Qualität für die Jugendhilfe - Die Ombudschaft im Bundesgebiet
Björn Redmann, BNO Vorsitzender

10:40 
Auf dem Weg zur inklusiven Jugendhilfe – und was die Ombudschaft dazu beitragen kann
Lydia Schönecker, SOCLES International Centre for Socio-Legal Studies

11:45 
Neue Wege – Erkenntnisse aus der Ombudschaft für die Jugendhilfe
Andrea Len & Lydia Tomaschowski, BNO

12:15 
Mittagspause 

13:15 
Ombudschaftliche Beratung zu Konflikten mit der Jugendhilfe – Auswertung der bundesweiten Fallstatistik mit Fokus Inklusion
Marion Moos & Eva Stengel,  ISM Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz

14:15  
Erfahrungen aus der Ombudschaft als Wegweiser für die inklusive Jugendhilfe:
5 parallele Workshops (siehe unten)  

16:00 
Was lernen wir vom heutigen Tag? Botschaften aus den Workshops und Abschluss der Tagung 

Workshops

Workshop 1: Teilhabe durch Bildungsassistenzen

Wie kann die Teilhabe aller jungen Menschen im Bildungsalltag verlässlich sichergestellt werden? Ausgehend von den Erfahrungen aus der ombudschaftlichen Beratung der Ombudsstelle Inklusion (BRJ) sowie aus der Perspektive der Selbstvertretung junge Menschen mit Behinderung (jumemb) werden zentrale Herausforderungen bei der Gewährung von Bildungsassistenz in den Blick genommen. Im Fokus stehen unter anderem Schwierigkeiten bei der Diagnostik, unterschiedliche Einschätzungen zu Teilhabebeeinträchtigungen, das Zusammenspiel der beteiligten Institutionen sowie die Verlagerung von Verantwortung auf Eltern.

Gemeinsam diskutieren die Teilnehmenden Gelingensbedingungen, wie Barrieren im Bildungsalltag durch passgenaue Hilfen und Assistenzleistungen abgebaut sowie eine inklusive Praxis gewährleistet werden können, um Teilhabe zu ermöglichen.

Marvin de Buhr (jumemb) 

Mara Grohmann (Ombudsstelle BRJ e.V.)

Patrick Langermann (Ombudsstelle BRJ e.V.)

 

Workshop 2: Ombudsstellen, Verfahrenslotsen und EUTB: Zusammenarbeit an der Schnittstelle Jugendhilfe und Eingliederungshilfe

Wie können Ombudschaft, Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) und Verfahrenslots*innen wirksam zusammenarbeiten, um junge Menschen und ihre Familien auf dem Weg zu einer inklusiven Jugendhilfe bestmöglich zu unterstützen?

Im Workshop geben die Ombudsstelle Boje e. V., die EUTB für Stadt und Landkreis Hildesheim sowie die VerfahrenslotsInnen eines Landkreises in Brandenburg Einblicke in ihre jeweiligen Aufgaben, Rollen und Arbeitsweisen. Gemeinsam werden Schnittstellen, Kooperationsmöglichkeiten und notwendige Abgrenzungen zwischen den Unterstützungsangeboten beleuchtet.

Anhand von Praxisbeispielen diskutieren die Teilnehmenden, wie eine gelingende Zusammenarbeit aussehen kann, welche Herausforderungen dabei entstehen und welche Strukturen junge Menschen in ihren Rechten stärken. Ziel des Workshops ist es, gemeinsam Ansätze für eine Best Practice der Zusammenarbeit zu entwickeln und Impulse für die Umsetzung einer inklusiven Kinder- und Jugendhilfe vor Ort mitzunehmen.

Marcus Gommert (Ombudsstelle BOJE)

Hanna Gritzka (Ombudsstelle BOJE)

Alexandra Preussner (EUTB Hildesheim)

N.N.

 

Workshop 3: Von der Jugendhilfe in die Eingliederungshilfe - Übergänge planvoll gestalten

Der Übergang von der Kinder- und Jugendhilfe in die Eingliederungshilfe stellt junge Menschen und ihre Familien häufig vor besondere Herausforderungen. Eine frühzeitige und abgestimmte Übergangsplanung ist entscheidend, gelingt in der Praxis jedoch nicht immer. Gesamtplankonferenzen finden vielerorts zu selten statt, Zuständigkeiten sind mitunter unklar und ein Wechsel zwischen den Systemen kann zu existenziellen Versorgungslücken führen, so die Erfahrung von Ombudsstellen des BNO.

Im Workshop werden die Erfahrungen von jungen Menschen, aus der Ombudschaft und aus dem Bereich der Verfahrenslotsen vorgestellt, diskutiert und mit positiven Praxisbeispielen aus der Zusammenarbeit der beteiligten Systeme abgeglichen. Gemeinsam diskutieren die Teilnehmenden, wie ein Zuständigkeits-Ping-Pong vermieden, Übergänge verlässlich gestaltet und junge Menschen kontinuierlich begleitet werden können. Ziel ist es, gemeinsam erfolgreiche Ansätze und Impulse für eine gelingende Zusammenarbeit an den Schnittstellen der Hilfesysteme zu identifizieren.

Theresa Anastasia Böcke (jumemb, Careleaver e.V.)

Tania Helberg (Ombudsstelle BeBeE)

Rüdiger Zink (AfSD Bremen)

 

Workshop 4: Inklusive Gestaltung der Ombudsstellen

Ombudsstellen sollen für alle jungen Menschen und Familien gut erreichbar und niedrigschwellig zugänglich sein. Doch welche Barrieren erschweren den Zugang zu ombudschaftlicher Beratung? Welche Herausforderungen bestehen in der Beratung und Unterstützung von jungen Menschen und Familien(-mitgliedern) mit Behinderung? Und wie können Ombudsstellen ihre Angebote so ausrichten, dass sie den Anforderungen einer inklusiven Kinder- und Jugendhilfe gerecht werden und diese weiter vorantreiben?

Ausgehend vom gemeinsamen Fachaustausch zwischen Ombudsstellen des BNO und der Selbstvertretung junger Menschen mit Behinderung (jumemb) werden im Workshop bestehende Barrieren und Gelingensbedingungen in den Blick genommen. Wir möchten gemeinsam diskutieren, wie sich Ombudsstellen und andere Beratungsangebote inklusiver ausrichten und dem Ziel der Teilhabe für alle näher kommen können

Lilith Fendt (jumemb)

Petra Schmidt (Ombudsstelle für Kinder-und Jugendrechte in Hessen)

Kevin Schmidt (Ombudschaft Jugendhilfe NRW)

 

Workshop 5: Elternassistenz - Zuständigkeiten klären, Familien stärken

Eltern mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen benötigen zur Betreuung und Versorgung ihrer Kinder mitunter Entlastung durch Elternassistenz. In der Praxis bestehen jedoch in vielen Kommunen unklare Zuständigkeiten zwischen Kinder- und Jugendhilfe und Eingliederungshilfe. Die Konsequenzen tragen die betroffenen Familien.

Der Workshop beleuchtet die unterschiedlichen Zuständigkeiten der beteiligten Leistungssysteme. Gemeinsam diskutieren die Teilnehmenden, wie Schnittstellen besser gestaltet, Zuständigkeitskonflikte vermieden und notwendige Hilfen schneller bei den Familien ankommen können. Ziel ist es, praxisnahe Lösungsansätze für eine verlässliche und am Bedarf der Familien orientierte Unterstützung zu entwickeln, bei der das Kindeswohl im Mittelpunkt steht.

Kerstin Blochberger (Bundesverband behinderter und chronisch kranker Eltern)

Simone Querfurth (Ombudsstelle KoBera)

Referent*innen

Kerstin Blochberger, Master in Soziale Arbeit und Peer-Counselor (ISL), arbeitet in der Geschäftsstelle des Bundesverbandes behinderter und chronisch kranker Eltern – bbe e. V. in Hannover. Sie hat 2 erwachsene Söhne und hat selbst eine Körperbehinderung.

Theresa Anastasia Böcke (sie/ihr), (freie Referentin, Awareness-Fachkraft, DJ) ist Vorständin beim Careleaver e.V. und bei Jumemb e.V.. Seit 2022 ist sie aktivistisch, wie politisch unterwegs, regelmäßig als Sprecherin zu Fachtagungen geladen, organisiert selbst Veranstaltungen und sitzt in mehreren Gremien (u.a. Arbeitsgruppen des AFET, KipsFam, Inklusionsbeirat des EREV, Landesjungendhilfeausschuss). Themenschwerpunkte ihrer Arbeit sind unter anderem natürlich das Voranbringen der Inklusion aber auch Intersektionalität, Community-Building und Vernetzung von Selbstvertretungen sowie Mental Health und Empowerment von Betroffenen. Vor allem jedoch will sie Schnittstellen schaffen zwischen Party, Kultur, Aktivismus und Gesellschaftspolitischen Themen. Sie selbst befindet sich gerade im Übergang in die Eingliederungshilfe und erlebt daher als Betroffene die Hürden des Systems aus erster Hand.

Lilith Fendt, seit Juli 2025 hauptamtliche Referentin des jumemb e.V. Sie ist seit Jahren für viele Vereine ehrenamtlich tätig und auch politisch aktiv. Durch die schwere Körperbehinderung ist sie UK-Nutzerin. Sie möchte Selbstbestimmung für alle erlebbar machen.

Marcus Gommert, Sozialarbeiter / Sozialpädagoge (Dipl.). Seit vielen Jahren ist er bei der Beratungs- und Ombudsstelle Kinder- und Jugendhilfe Brandenburg BOJE e.V. als Fachberater tätig. Hierbei kommt ihm seine rund 20jährige Tätigkeit im Allgemeinen Sozialen Dienst eines Jugendamtes und im Pflegekinderdienst zugute. Er ist Vater von 6 Kindern und seit 1998 mehrfacher Pflegevater und zeitweilig auch Vormund. Neben seiner beruflichen Tätigkeit hat er immer wieder Fortbildungen angeboten oder an ihnen mitgewirkt, besonders im Bereich Pflegekinder und HzE. Seit mehreren Jahren hat er einen Lehrauftrag an der Fachhochschule Potsdam inne.

Hanna Gritzka, Sozialarbeiterin (B.A.) bei der Beratungs- und Ombudsstelle Kinder- und Jugendhilfe (BOJE e.V.). Aus ihrer vergangenen beruflichen Tätigkeit in der Eingliederungshilfe bringt sie umfassende praktische Erfahrungen mit, welche sie nun in der Ombudschaft einbringt. Begleitend zu ihrer beruflichen Tätigkeit studiert sie derzeit im Master Soziale Arbeit mit Schwerpunkt Familie an der Fachhochschule Potsdam.

Mara Grohmann, (B.A. Soziale Arbeit) ist Ombudsperson und engagiert sich für die Rechte junger Menschen und ihrer Familien. Ihr Schwerpunkt liegt auf dem Aufbau und Entwicklung der Ombudsstelle Teilhabe Berlin. Darüber hinaus ist sie selbständig als Referentin für Beistandschaften und Unterhaltsrecht sowie als Trennungs- und Unterhaltsberaterin tätig. Sie ist Mutter von drei Kindern, darunter ein Sohn mit Autismus.

Tania Helberg, Sonderpädagogin, ist seit zehn Jahren in der Ombudschaft tätig und arbeitet seit drei Jahren in der Ombudsstelle BeBeE in Bremen. Zuvor war sie viele Jahre im Bereich der Eingliederungshilfe tätig und als Referentin zu verschiedenen Themen der Eingliederungshilfe aktiv. Ein besonderes Anliegen ist ihr die Weiterentwicklung und Umsetzung einer inklusiven Kinder- und Jugendhilfe.

Patrick Langermann, (MA. Soziale Arbeit) ist beim Berliner Rechtshilfefonds Jugendhilfe e.V. tätig. Zu den Schwerpunkten von Patrick Langermann zählen intersektionale Perspektiven sowie die Themen queere Lebensweisen in der Kinder- und Jugendhilfe, Migration, junge Volljährige und Beteiligung junger Menschen. Darüber hinaus prägen eigene biographische Erfahrungen Patricks Blick auf die Themen Behinderung und Inklusion.

Andrea Len, Dipl. Psych., arbeitet seit 2019 als Fachreferentin im Bundesnetzwerk Ombudschaft in der Jugendhilfe e.V. Zuvor arbeitete sie als Therapeutin im Bereich der Eingliederungshilfe und als Referentin im Kontext sexualisierte Gewalt im familiären Bereich.

Marion Moos, seit 2001 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz gGmbH mit den Schwerpunkten Beteiligung, Beschwerde, Ombudschaft sowie Inklusive Wohnformen.

Alexandra Preußner, (Peer-Counseler ISL) arbeitet seit 2024 als Beraterin in der EUTB Hildesheim. Hier berät sie Menschen mit Behinderungen und ihre Angehörigen zu allen Fragen aus dem Bereich des SGB IX und verwandten Themen. Durch ihre frühere Tätigkeit als sonderpädagogische Ausbilderin und Projektleitung in der Erwachsenenbildung liegt ihr die inklusive (Aus-)Bildung junger Menschen besonders am Herzen. Sie ist selbst behindert und hat zwei erwachsene Kinder, eins davon hat eine Teilleistungsstörung.

Simone Querfurth, Sozialarbeiterin (BA), seit 2023 in der Ombudschaft der Jugendhilfe tätig. Ihr Wissen im Bereich der Eingliederungshilfe erlangte sie durch die Betreuung ihres Pflegesohns und die langjährige Tätigkeit in der Behindertenhilfe. 

Björn Redmann, Dipl. Sozialarbeiter/-pädagoge (FH), Master of Arts, ist seit 2002 in der Jugendhilfe tätig, u.a. in den Hilfen zur Erziehung, in der Straffälligenhilfe und als Bildungsreferent. Seit 2014 arbeitet er als Gesamtprojektkoordinator im Kinder- und Jugendhilferechtsverein e.V. in Dresden. Er ist Vorsitzender des Bundesnetzwerks Ombudschaft in der Jugendhilfe e.V.

Kevin Schmidt, Master in Soziale Arbeit – Schwerpunkt Kinder- und Jugendhilfe. Seit 2023 als Fachreferent für die Ombudschaft Jugendhilfe NRW e.V. tätig; zuvor mehrjährige Erfahrung in der (stationären) Jugendhilfe.

Petra Schmidt, Dipl. Sozialarbeiterin, ausgebildet zur Mediatorin, AAT-Trainerin und systemischen Beraterin. Seit 2025 in der Ombudsstelle für Kinder- und Jugendrechte Hessen, langjährige Erfahrung in der stationären Kinder- und Jugendhilfe, der sozialpädagogischen Familienhilfe und der Sozialen Arbeit im Kontext Schule.

Lydia Schönecker, seit 2018 Leitung des Arbeitsbereichs Inklusion, Erziehung & Teilhabe im juristischen Forschungszentrum SOCLES (Heidelberg), zuvor 12 Jahre Referentin im Arbeitsbereich Rechtsberatung/Rechtspolitik/Forschung im DIJuF

Eva Stengel, seit 2015 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz gGmbH mit den Schwerpunkten Beteiligung, Beschwerde, Ombudschaft sowie Übergang Schule-Beruf junger Menschen mit Behinderungen.

Lydia Tomaschowski ist seit 2018 Fachreferentin im Bundesnetzwerk Ombudschaft in der Jugendhilfe (BNO). Zuvor hat sie als wissenschaftliche Referentin bei der IGfH und in der stationären Kinder- und Jugendhilfe mit jungen Geflüchteten gearbeitet.

Rüdiger Zink (Dipl. Pädagoge, systemischer Berater) leitet seit 2024 das Referat Verfahrenslotsen im AfSD Bremen. Er arbeitete zuvor langjährig als Leiter einer Frühförderstelle in Niedersachen im System der Eingliederungshilfe und setzt sich für Familien (mit einem Kind mit Behinderung) ein.